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WebRTC: Wie ist der Stand der direkten Browser-zu-Browser-Kommunikation?

23. September 2015, 06:26 von Daniel Mirtschink Thema Tech-Talk, Trends und Entwicklungen

WebRTC (Web Real-Time Communication, deutsch Web-Echtzeitkommunikation) ist eine Sammlung von Kommunikationsprotokollen und Programmierschnittstellen API für die Implementierung in Webbrowsern, die diesen Echtzeitkommunikation ohne Zusatzsoftware über Client-Client-Verbindungen ermöglichen. Damit können Browser nicht mehr nur Datenressourcen von Servern abrufen, sondern auch (Echtzeitinformationen) von Browsern anderer Nutzer. Dies ermöglicht Anwendungen wie Videokonferenz, Dateitransfer, Chat und Desktopsharing. Für die Herstellung einer Verbindung zwischen den beteiligten Clients ist ein Webserver erforderlich sowie im Fall von Clients in privaten IPv4-Adressbereichen hinter NAPT-Routern auch die Feststellung von deren öffentlichen IP-Adressen und Portnummern (zum Beispiel durch einen STUN-Server). Die Referenzimplementierung wird als freie Software im Quellcode unter den Bedingungen einer BSD-artigen Lizenz verbreitet.

Das W3C hat bereits im Februar 2015 einen Entwurf für die erste stabile Version der WebRTC-Spezifikation veröffentlicht. Für die Spezifikation zur Echtzeitkommunikation übers Web steht also schon seit einiger Zeit ein aktueller Entwurf für die erste stabile Version 1.0 bereit. Damit können Browserhersteller wie Mozilla oder Google davon ausgehen, dass sich die APIs größtenteils wohl nicht mehr ändern werden und ihre Implementierungen anpassen.

Das Nutzenpotential dieser Technolgie ist enorm. Doch leider unterstützt der Internet Explorer auch in der neuesten Version noch nicht diese Technologie.

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