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Mein erstes Jahr bei der Webstitut GmbH

Am 1. Oktober 2013 begann mein neues Leben als Studentin. Am 1. Oktober 2014 habe ich tatsächlich das erste von drei Jahren Studium schon geschafft. Zwei Semester mit drei Theoriephasen, vier Praxisphasen und neun Prüfungen liegen hinter mir. Wie schnell die Zeit manchmal vergeht, mag man kaum glauben. Als wäre es erst gestern gewesen, fühlt es sich an; als hätte ich über „Meine erste Woche bei der Webstitut GmbH“ geschrieben und mich gefreut, dass die Schule hinter mir liegt.

Schule ist jetzt kein Thema mehr, obwohl die Theoriephasen ähnlich ablaufen. Am schönsten sind die Pausen im Liegestuhl und vor jeder Vorlesung die Hoffnung, dass der Dozent sich verspätet. Dazwischen wird natürlich gelernt. Drei Monate Theorie für vier Prüfungen und mit der fünften beginnt das neue Semester. Das heißt: die nächste steht schon bevor. Insgesamt hätte ich mir das Studium aber schwerer vorgestellt. Es gibt zwar Prüfungen, bei denen man schon von den Vorgängern weiß, dass die Durchfallquote bei 60% liegt, aber es gibt auch welche, für die man früh nur aufstehen und in die BA fahren muss.

Zum Glück folgt aber auf eine, mehr oder weniger, anstrengende Theoriephase immer eine viel schönere Praxisphase. Da herrscht zwar dann meistens die Ungewissheit und die Angst, ob und wie man die Prüfungen bestanden hat. Aber wenigstens muss man nicht mehr dafür lernen. Stattdessen darf ich dann an aktuellen Projekten mitarbeiten und Aufgaben bewältigen, die Spaß machen und sehr abwechslungsreich sind. Begonnen hat mein Jahr bei der Webstitut GmbH, neben Sekt und Kuchen, mit ein paar einfachen Übungen zu HTML, CSS und JavaScript, was ich mittlerweile schon gut beherrsche. Beendet wird es daher mit TYPO3, Magento, BIRT, WordPress und der Neugier auf das, was noch kommen wird.

In diesem einen Jahr habe ich viel neues gelernt, konnte viele neue Erfahrungen sammeln und habe neue Menschen kennengelernt, mit denen das Lernen und Arbeiten viel einfacher und schöner ist. Das stimmt mich positiv auf die kommenden (zwei) Jahre. Meine Geschichtslehrerin hat immer gesagt: „Freunde, da draußen ist das wahre Leben!“ Damals habe ich es als Drohung empfunden. Jetzt kann ich sagen: „Ja, Frau N., hier ist das wahre Leben. Und es fühlt sich richtig an“.

Auch wenn nicht immer alles rund läuft, man wächst mit seinen Aufgaben. Und ich wachse weiter. Auf in das nächste Jahr, in das nächste Semester und in die nächste Theoriephase.

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