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Online-Targeting: Empfehlungsservice oder Bedrohung der Privatsphäre?

9. März 2012, 20:39 von Steffi Hötzel Thema Tipps, Trends und Entwicklungen Tags , ,

Online-Werbung nimmt immer mehr zu. Online-Targeting (Übs.: direkte Zielgruppenansprache) beschreibt eine neue Form der Online-Werbung, bei der Werbeanzeigen zielgruppenorientiert auf den Webseiten eingeblendet werden. Ziel dieser Werbeform ist es, dem Internetnutzer passgenaue und individualisierte Werbeangebote zu unterbreiten.

Mithilfe von HTTP-Cookies kann so die Vorliebe und das Verhalten des einzelnen Nutzers im WWW analysiert werden, um ihm dann Werbung anzuzeigen, die genau auf seine Interessen ausgerichtet ist. Vor allem Online-Shop-Betreiber greifen gern auf (Re-)Targeting zurück, um Kunden im Internet wieder zu finden und an Produkte zu erinnern, die er sich zwar angeschaut, aber nicht gekauft hat.

Für manchen Internetnutzer kann diese Werbeform sehr nützlich sein, da er schnell und ohne lange Recherche über interessante Produkte informiert wird. Manche sind einfach nur genervt, über Wochen hinweg Werbung für ein Produkt zu sehen, das man aus gutem Grund nicht gekauft hat. Auf viele wirkt diese Werbeform allerdings fast bedrohlich, sie fühlen sich ausspioniert und in ihrer Privatsphäre verletzt.

In der Network Advertising Initiative haben sich große Drittanbieter von Tragetingwerbung zusammengeschlossen. Diese Anbieter haben sich verpflichtet jedem Internetnutzer die Möglichkeit zu bieten, mithilfe einer Opt-Out-Funktion die HTTP-Cookies zu deaktivieren. Achten Sie auf das kleine Symbol „i“ in einer Werbeanzeige. Über dieses Symbol erhalten Sie nähere Informationen zum Anbieter und zum Schutz Ihrer Privatsphäre.

Hier können Sie überprüfen, welche Drittanbieter auf Ihrem Rechner Cookies aktiviert haben und Sie können diese ggf. ausschalten (Opt-Out).

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