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Archiv für Oktober 2009

Virtuelle Communities

17. Oktober 2009, 18:25 von Daniel Mirtschink Thema Trends und Entwicklungen

Virtuelle Communities (auch kurz: Communities oder ViC) sind Plätze im Internet, auf denen Menschen, die die gleichen Interessen teilen, unabhängig von geographischen oder zeitlichen Restriktionen zusammenkommen und miteinander in einen kommunikativen Austausch treten. Die individuelle Kommunikation zwischen den Mitgliedern einer solchen Community steht im Mittelpunkt. Die Mitglieder helfen sich bei Problemen, diskutieren, stellen Fragen und geben Antworten, tauschen Informationen und Wissen aus und generieren gemeinsam neue Ideen. Oftmals erfolgt der Einstieg neuer Teilnehmer in die Communities dadurch, dass eine Antwort zu einer speziellen Fragestellung gesucht wird. Der Suchende hat Zugriff auf eine Vielzahl von Informationen zu dem Themengebiet der Community und findet dort in aller Regel auch Experten, die bereit sind, ihr Wissen zu teilen.

Aufgrund persönlicher Motivation und Überzeugung der Teilnehmer erfolgt die Beschäftigung mit einem Thema. Die klassischen Rollen von Informationsproduzenten und -konsumenten verschwimmen: Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, Wissen abzurufen und eigenes Wissen zu publizieren. Auf diese Weise bildet sich eine Gemeinschaft, in der jeder von jedem profitieren kann. Gemeinsames Interesse, gemeinsame Normen und Werte, gemeinsame Interaktionsplattform, emotionale Bindung, Kontinuität, Reziprozität und Selbstbestimmung sind Faktoren, die zur Bildung von dauerhaften Communities notwendig sind.

Zusammenfassend seien nochmals die wesentlichen Funktionen genannt, die Virtual Communities auszeichnen und als definierende Eigenschaften verstanden werden können:

  • Gemeinschaften von Personen und Organisationen im Internet mit spezifischem Interessenschwerpunkt,
  • Wissensbereitstellung durch Kombination von redaktionellem Inhalt und Beiträgen von Mitgliedern mittels ausgeprägter Interaktivität unter Ausnutzung der Möglichkeiten des Mediums Internet,
  • klar abgegrenzte und definierte Benutzergruppe durch Authentifizierung,
  • interdependente Kreisläufe aus attraktivem Inhalt, Mitgliederloyalität und Mitgliederzahl,
  • Aufbau einer beständigen Gruppenbeziehung der Mitglieder; Nutzung und Förderung der Gruppendynamik,
  • Möglichkeit, auf Basis der Kenntnisse über Mitgliederpräferenzen, Angebote sehr individuell zuzuschneidern und
  • Möglichkeit einer Business-Orientierung durch Zugang konkurrierender Anbieter.
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Testen von Web-Anwendungen

Das ausführliche Testen von IT-Systemen, so auch bei Web-Anwendungen, kommt häufig im Projekt zu kurz, da daran geglaubt wird, dass es „schon funktionieren wird“. Wir meinen, dass dies eine folgenschwere Fehleinschätzung ist: Nur eine zuverlässig funktionierende Lösung ist eine Lösung.

Im Folgenden sollen ausgewählte Testmethoden, die wir in Kundenprojekten anwenden, kurz vorgestellt werden.

Benutzertest (Usability-Test)

Usability (Gebrauchstauglichkeit) stellt einen der wichtigsten Qualitätsmerkmale für Web-Anwendungen dar. Kerngedanke des Usability Engineerings ist die Orientierung der Anwendung an den Bedürfnissen (Aufgaben, Zielen, persönlichen Voraussetzungen und Umfeld) der künftigen Nutzer und nicht ausschließlich an den technischen Möglichkeiten. Das bedeutet zum einen, möglichst darauf zu verzichten, die Web-Anwendung mit unnötigen Funktionen zu beladen, zum anderen, die implementierten Funktionen so zu gestalten und in die Anwendung zu integrieren, dass die Nutzer intuitiv mit der Anwendung arbeiten können.

Mit entsprechenden Benutzertests können die Qualitätsmerkmale der Benutzbarkeit, nämlich Verständlichkeit, Erlernbarkeit und Bedienbarkeit der Testobjekte getestet werden. Die Benutzertests sollten unter möglichst realistischen Bedingungen (vorherrschender Nutzungskontext, Bedürfnisse des Nutzers) durchgeführt werden. Aus diesem Grund sollten anonyme Probanden involviert werden.

Last-, Stress- und Dauertest

Das Zeitverhalten einer Anwendung, insbesondere einer Web-Anwendung, stellt ein entscheidendes Qualitätsmerkmal dar. Mit entsprechenden Last-, Stress- und Dauertests können die Qualitätsmerkmale Reife, Zeitverhalten und Verbrauchsverhalten getestet werden. Bei den Tests werden mehrere Anfragen gleichzeitig an die zu testende Web-Anwendung gesendet. Dabei werden Antwortzeiten und Durchsatz gemessen.

Beim Lasttesten (auch Performancetesten) wird verifiziert, dass das System die Antwortzeiten und den geforderten Datendurchsatz erbringt. Dazu werden zuerst Lastprofile ermittelt (welche Art von Zugriffen, wie viele je Tag, mit welchen Spitzenzeiten, wie viele Zugriffe je Sitzung, wie viele Transaktionen je Sitzung usw.), dann die Ziele für die Antwortzeiten und den Durchsatz ermittelt (unter Normalzuständen sowie zu Spitzenzeiten, für einfache bzw. komplexe Zugriffe, mit minimalen und durchschnittlichen Werten). Anschließend werden die Tests durchgeführt, indem die Last mit einem anhand der Lastprofils definierten Transaktions-Mix erzeugt und die Antwortzeiten und der Durchsatz gemessen werden. Der Ergebnisse werden ausgewertet, eventuelle Engpässe identifiziert und beseitigt.

Beim Stresstesten wird verifiziert, dass das System in Stresssituationen kontrolliert reagiert. Durch Extrembedingungen wie zum Beispiel unrealistisches Überlasten oder stark schwankender Belastungssituationen werden derartige Stresssituationen simuliert. Ziel des Tests ist es, festzustellen, ob das System jederzeit die geforderten Antwortzeiten und den geforderten Durchsatz erreicht bzw. mit entsprechenden Fehlermeldungen angemessen reagiert. Auf keinen Fall sollte die Anwendung durch zusätzliche Anfragen zum Absturz belastet werden können. Nach dem Ende der Stresssituation sollte sich das System möglichst schnell wieder erholen und ein normales Verhalten zeigen.

Beim Dauertesten (auch Stabilitätstesten) wird das System zur Prüfung der Stabilität über einen längeren Zeitraum einer Belastung ausgesetzt, um schleichende Fehler aufzudecken. Ein typisches Beispiel dafür sind so genannte Speicherlecks, d.h. Hauptspeicher wird belegt, aber nicht mehr freigegeben, bleibt also nach dem Ende einer Operation blockiert. Wird die fehlerhafte Operation in einem normalen Test nur einige Male aufgerufen, so fällt der Fehler – das Speicherleck – nicht auf. Erst im Dauertest, wenn die Operation über einen längeren Zeitraum wiederholt aufgeführt wird, kommt es zu einem Speicherengpass, der den Fehler belegt.

Unser Know-how, Ihr Nutzen

Mit unserer Leistung webTEST im Bereich Internet-Services testen wir Ihre Web-Anwendung anhand der zuvor definierten Qualitätsmerkmale.

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Schnittstelle zwischen EasyLog (DHL) und osCommerce / xtCommerce

Wir haben der Schnittstelle zwischen der Frankier- und Versandsoftware EASYLOG von DHL in einer neuen Version implementiert. Die Schnittstelle dient dem automatischen Synchronisieren der notwendigen Daten zwischen EasyLog (DHL) und osCommerce / xtCommerce.  Mit Hilfe der Schnittstelle können die Adressdaten von Bestellungen vom osCommerce / xtCommerce zum EasyLog übertragen werden, wodurch im EasyLog die Versandunterlagen schneller erstellt und der Barcode generiert werden können. Zudem können zur Sendungsverfolgung (Paketverfolgung) die Paketdaten (Tracking-Code) vom EasyLog wieder zum osCommerce / xtCommerce übertragen werden. So wird das Frankieren von Paketen noch einfacher.

Mehr können Sie auf unter http://www.webstitut.de/produkte/e-commerce/oscommerce/lesen.

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